Zapier vs. Make (Integromat): Welches Tool ist 2025 besser für lokale Unternehmen?
Zapier oder Make? Wir vergleichen die beiden führenden Automatisierungsplattformen ehrlich und zeigen, welche für dein KMU die richtige Wahl ist.
Du hast wahrscheinlich schon von Zapier gehört. Vielleicht auch von Make (früher Integromat). Beide versprechen dasselbe: Deine Apps miteinander verbinden, ohne Code schreiben zu müssen. Aber welches Tool ist 2025 tatsächlich besser für ein kleines lokales Unternehmen?
Ich habe beide Tools ausführlich getestet. Hier ist mein ehrlicher Vergleich.
Die kurze Antwort
- Zapier ist einfacher, schneller einzurichten, hat mehr Integrationen – aber auch teurer.
- Make ist leistungsfähiger, visuell intuitiver für komplexe Workflows – und deutlich günstiger.
Für die meisten Einsteiger: Starte mit Zapier. Wer mehr braucht oder sparen will: Make ist die bessere Langzeitoption.
Was ist Zapier?
Zapier verbindet über 7.000 Apps miteinander. Du erstellt sogenannte “Zaps”: Wenn X passiert, dann mache Y.
Beispiel: Wenn ein neues Formular auf deiner Website ausgefüllt wird → E-Mail an dich → Eintrag in Airtable → Slack-Nachricht an dein Team.
Das alles passiert vollautomatisch, ohne dass du etwas tun musst.
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Was ist Make?
Make (ehemals Integromat) ist das osteuropäische Gegenstück zu Zapier. Es hat einen visuellen “Szenario-Builder” – du siehst buchstäblich, wie Daten durch deine Automatisierung fließen.
Beispiel-Szenario: Neuer Kunde in deinem CRM → Make prüft ob E-Mail-Adresse gültig → Willkommens-E-Mail via Brevo → Google Sheets aktualisieren → Interne Benachrichtigung.
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Der direkte Vergleich
Preis
| Zapier | Make | |
|---|---|---|
| Kostenlos | 100 Aufgaben/Monat | 1.000 Operationen/Monat |
| Starter | 29,99 USD/Monat (750 Aufgaben) | 9 EUR/Monat (10.000 Ops) |
| Business | 73,50 USD/Monat | 16 EUR/Monat |
Fazit Preis: Make gewinnt klar. Für dasselbe Budget bekommst du bei Make 10x mehr Automatisierungen.
Einfachheit
Zapier ist einfacher für Einsteiger. Die Benutzeroberfläche ist simpel: Auslöser wählen, Aktion wählen, fertig. Vorkenntnisse nicht notwendig.
Make hat eine steilere Lernkurve. Der visuelle Builder ist mächtig, aber für absolute Einsteiger zunächst verwirrend. Nach 2-3 Stunden Einarbeitung wird er jedoch zur Stärke.
Fazit Einfachheit: Zapier für den schnellen Start, Make für die langfristige Nutzung.
Integrationen
- Zapier: 7.000+ Apps
- Make: 1.500+ Apps
Zapier hat bei den schieren Zahlen die Nase vorn. Aber die meisten Unternehmen nutzen maximal 10-15 verschiedene Tools – und die findet man bei beiden.
Wichtige Tools die bei beiden verfügbar sind:
- Google Workspace (Gmail, Sheets, Drive, Calendar)
- HubSpot, Pipedrive (CRM)
- Airtable, Notion
- Typeform, Tally
- Brevo, Mailchimp
- Slack, WhatsApp Business API
- WooCommerce, Shopify
Fazit Integrationen: Zapier für Nischen-Apps, Make für alles Wichtige ausreichend.
DSGVO & Datenschutz
Beide Tools haben Server in der EU (Make in EU, Zapier mit EU-Option). Beide können DSGVO-konform betrieben werden. Make hat hier traditionell etwas mehr Transparenz gezeigt, da das Unternehmen europäisch ist.
Fazit Datenschutz: Make leicht vorn für DACH-Unternehmen.
Debugging & Fehleranalyse
Hier hat Make einen klaren Vorteil: Du siehst in Echtzeit, wo in deinem Szenario etwas schiefläuft, welche Daten übergeben wurden, und warum ein Schritt fehlgeschlagen ist.
Zapier zeigt Fehler auch, aber weniger detailliert.
Fazit Debugging: Make gewinnt klar.
Welches Tool für welche Situation?
Nimm Zapier wenn…
- Du noch nie eine Automatisierung gebaut hast und schnell starten willst
- Du spezifische Nischen-Apps verbinden musst (z.B. ein lokales POS-System)
- Einfachheit wichtiger ist als Preis
- Dein Team mehrere Personen umfasst und du Zapier-Wissen schon vorhanden ist
Nimm Make wenn…
- Du komplexere Workflows mit Bedingungen und Verzweigungen brauchst
- Du Kosten sparen willst (bei gleichem oder höherem Volumen)
- Du viel Daten verarbeiten musst (Berechnungen, Datentransformation)
- Du langfristig eine solide Automatisierungs-Infrastruktur aufbauen willst
Praxisbeispiele für lokale Unternehmen
Friseur-Salon mit Zapier
Workflow: Calendly-Buchung → Zapier → Erinnerungs-SMS via Brevo → Google Sheets-Eintrag
Einrichtungszeit: 30 Minuten Kosten: 0 EUR (alles im Free-Tier)
Handwerksbetrieb mit Make
Workflow: Kontaktformular (Tally) → Make → Angebots-E-Mail senden → Kunde in HubSpot CRM anlegen → Slack-Benachrichtigung an Meister
Einrichtungszeit: 2 Stunden Kosten: 9 EUR/Monat (Make Starter)
Meine Empfehlung
Wenn ich heute ein kleines lokales Unternehmen aufbauen würde:
- Monat 1-2: Mit Zapier Free starten. Erste Automatisierungen ausprobieren.
- Ab Monat 3: Auf Make wechseln wenn du merkst, dass du mehr brauchst. Die gesparten Kosten reinvestieren in weitere Tools.
Beide haben kostenlose Testphasen – du kannst beide ohne Risiko ausprobieren.
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